Kinderbuchautor Armin Pongs als krönender Abschluss des Schuljahres

Ein ganz besonderes Highlight als Abschluss für ein schwieriges Schuljahr erlebten die Grundschüler_innen am heutigen Montag. Gesponsert von unserem Förderverein, dem hier ein riesengroßer Dank gebührt, kam der bekannte Kinderbuchautor Armin Pongs zu uns an die Schule.

Weit gereist von Prien am Chiemsee hat er den langen Weg auf sich genommen, um in allen Klassen eine einstündige Lesung abzuhalten. Da an der Grundschule Schönwald das Thema Lesen seit Jahren besonders im Fokus steht und vielfältig gefördert wird, hat die Klasse 4a seit neun Wochen zusammen mit ihrer Klassenleiterin Frau Reinhold an einem Leseprojekt von Herrn Pongs teilgenommen. „Der magische Kalender“ wurde kapitelweise von den Kindern nach Anleitung des Autors gelesen und bearbeitet. Als besonderes „Schmankerl'“ machte sich nun Herr Pongs auf Lesereise.

Er erzählte den Kindern, wie er Autor wurde, wie viele Bücher er bereits geschrieben hat und wer alles an der Erstellung seiner Bücher beteiligt ist vom Illustrator, über die Lektorin bis hin zum Drucker.

Armin Pongs las aus seiner „Krokofil“ -Reihe vor, in der er die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten weitererzählt. In der ersten Klasse wurde der erste Band „Krokofil – der Traumländer“ in Ausschnitten gelesen. Jeder Mensch der liest, wird auch durch die Anregung seiner Fantasie zum Traumländer.

Vorher stellte der Autor aber noch Leseregeln auf:

  1. Alle müssen so gut zuhören, dass man die Lampen im Raum hören kann.
  2. Er selbst muss laut lesen und die Zuhörer dabei anschauen.
  3. Der Autor muss 10 Liegestützen machen, wenn er statt Krokofil Krokodil liest.

Regel 1 wurde von allen Kindern hervorragend eingehalten. Auch Regel 2 beherrschte Herr Pongs perfekt. Manchmal verlas er sich aber und so musste er immer wieder 10 Liegestützen machen. Dabei ließen ihn die Kinder jedoch nicht im Stich und machten begeistert mit.

Beim Lesen entstehen „Bilder im Kopf“, die Fantasie wird angeregt. Das bewies er den Kindern, als er nach dem Vorlesen fragte, welche Szenen sich die Schülerinnen und Schüler besonders gut gemerkt haben. Er selbst sei ein „Lesemillionär“ und zwar nicht wegen eines dicken Sparkontos oder eines vollen Geldbeutels, sondern weil er „reich an Bildern im Kopf“ durch das Lesen geworden sei. Das könne weder der Fernseher noch Computerspiele einem bieten. Nur Lesen regt die Fantasie an und lässt Träume entstehen.

Zum Abschluss nahm der Autor den Kindern ein Versprechen ab: Von heute an wird weniger ferngesehen und weniger Computer gespielt und dafür mehr gelesen. Hoch motiviert versprachen das alle und bekamen einen Mondstein mit Sternenstaub geschenkt. Wenn man diesen nachts unter das Kopfkissen legt, verschwinden schlechte Träume.

Dieser Schulvormittag im Zeichen des Lesens wird allen lange in bester Erinnerung bleiben und rundet ein ganz besonderes Schuljahr ab.