VORSCHULE in der Schule

In der Schule setzen wir darauf, die Vorschulkinder spielerisch in einer Schulstunde pro Woche an das System Schule
heranzuführen.
Der Vorteil an „der Vorschule in der Schule“ ist, dass die Kinder das Schulgebäude, die schulische Struktur und bereits auch ihre späteren Lehrerinnen und das Schulpersonal kennenlernen. Wichtig ist uns – in Kooperation mit den Kindergärten -, dass das Kind mit einer gefestigten
Persönlichkeit in eine bereits vertraute Umgebung eingeschult wird.
Zur Vorbereitung eines Kindes auf die Schule gehört das Beschäftigen der Kleinen mit besonderen Materialien und Aufgaben. Anhand des Umgangs der Vorschüler mit diesen kann die kognitive, motorische, emotionale und soziale Entwicklung speziell für Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren gezielt gefördert und die Schulfähigkeit festgestellt werden.
In Kooperation mit Elternhaus, Kindergarten und Schule kann dann gemeinsam darüber entschieden werden, ob das Kind den Anforderungen der Schule schon gewachsen ist. Darüber hinaus üben die Kleinen auf spielerische Weise diszipliniertes Verhalten, die Fähigkeit zur Konzentration auf bestimmte
Aufgaben und das aufmerksame Zuhören. Auch die ersten Buchstaben und Zahlen können schon geschrieben werden. Das Erlernen der deutschen Sprache spielt sowohl in der Vorschule im Kindergarten als auch in der Vorschulklasse in der Schule eine wichtige Rolle. Lernfortschritte werden von den Erzieherinnen und Lehrerinnen dokumentiert und besprochen.
Wichtig: Lesen und Schreiben lernen alle Kinder gemeinsam in der ersten Klasse. Inhalte der 1. Klasse werden nicht vorweggenommen.

VORSCHULE in der Schule“ – WAS GENAU IST DAS?

Sanfte Einführung in die Schule noch vor der Einschulung

Die Grundidee unserer Vorschularbeit in der Grundschule Schönwald ist eine gezielte Vorbereitung auf den schulischen Alltag und das behutsame Hineinwachsen in die Umgebung und das Leben in unserer Schule.
Das Vorschuljahr in Kindergarten und Schule bietet den Kindern die Möglichkeit, spielerisch an Lern- und Unterrichtsformen der Grundschule herangeführt zu werden.
• In Kontakt mit den anderen Grundschulklassen der Schule lernen die Vorschüler das Schulleben kennen und können dabei auch an gemeinsamen Aufgabenstellungen wachsen.
• Bei klassenübergreifenden Veranstaltungen, wie z.B. einer „gemeinsamen Faschingsfeier“, ein „gemeinsamer Theaterbesuch“ auf der Luisenburg und Schulaktivitäten wie z.B. unser „Gesundes Pausenfrühstück“, werden die Vorschüler immer wieder mit eingebunden.
Am Tag der Einschulung in die erste Klasse sind die Vorschulkinder erfahrungsgemäß so weit an die Schulabläufe gewöhnt, dass sie so den größten Teil ihrer Konzentration nun auf das Lernen richten können.

Voraussetzung für alles Lernen ist,
dass die Kinder sich wohlfühlen und Spaß haben!

Gezielte & individuelle Förderung

Dafür steht ein eigens dafür hergerichtetes Zimmer zur Verfügung, in dem die Kinder in ruhiger, entspannter Atmosphäre ihre ersten „Unterrichtsstunden“ erleben können und in denen viel geredet, vorgelesen, geschnitten, gemalt und gebastelt wird.
Die vorschulische Unterrichtsgestaltung orientiert sich dabei an den jeweiligen
• motorischen, sprachlichen,
• sozialen, kreativen,
• emotionale-sinnlichen und
• geistigen Fähigkeiten des einzelnen Kindes.
Die Erzieherinnen und Lehrerinnen greifen diese auf und machen sie zur Grundlage ihres pädagogischen Handelns.Je nach individueller Ausprägung ihrer Vorbildung werden die Kinder an ihren Entwicklungsstand anknüpfend gezielt angeleitet, wobei die angestrebten Entwicklungsziele für alle gleich bleiben.
• Vorbereitend auf die Unterrichtsinhalte der Grundschule wird das Verständnis von Schrift & Sprache, von Zahlen und Mengen, Formen und Farben geschult und vertieft.
• Mögliche Defizite können in den Monaten bis zum Schulanfang dadurch noch verringert werden
• In einem ausgewogenen Verhältnis von bewegten und ruhigen Phasen wird themenbezogen miteinander gelernt.

Förderung der Eigenständigkeit & Selbstorganisation

Hier noch ein Text

In unserem Vorschulunterricht dürfen die Kinder bereits kleinere Verantwortlichkeiten übernehmen:
• Leichte „Postbotenaufgaben“: Weitergabe von Informationen an die Sekretärin oder an andere Klassen
• Sie bekommen in Kleingruppen Aufträge, die sie selbstverantwortlich ausführen können.
• Das Sich-selbst-organisieren, wie z.B. das Aufräumen der Schulbank, das Abheften von Blättern, das Einsortieren des Federmäppchens etc. wird immer wieder geschult.
Bei der Arbeit mit den Vorschülern steht für uns an erster Stelle, dass sie bei der Bewältigung von Aufgaben angeleitet und ihnen diese nicht aus der Hand genommen werden, frei nach dem Motto Maria Montessoris:
„Hilf mir es selbst zu tun“.
Dadurch möchten wir erreichen, dass die eigenen Konflikt-und Problemlösungskompetenzen der Kinder herausgefordert und ausgebaut werden.
Eva-Maria Pausch, Lin